Kann man Computern Intelligenz beibringen?

Den Teilnehmer/innen sollen die Grundzüge der "künstlichen Intelligenz" nähergebracht werden. Anhand verschiedener Modelle soll zum Beispiel gezeigt werden, wie man einem Computer durch einfache Fakten- und Regelsysteme den "besten Lösungsweg" an ein definiertes (Spiel-)Ziel finden lassen kann. Im Rahmen des Kurses wird dann mittels der Programmiersprache PROLOG und/oder LISP von den Jugendlichen selbst ein Programm erstellt werden. Dieses Programm soll dazu dienen, Voraussagen über die Verbreitung von Umweltbelastungen in Flüssen zu treffen. Hierzu werden Fakten hinterlegt werden, die definieren, welche Städte an welchen Flüssen liegen, wie groß die Entfernung zwischen zwei Städten ist, welche Fließgeschwindigkeit und Fließrichtung ein Fluss hat, in welchen Fluss ein Fluss mündet, und so weiter. Mit Hilfe dieser Fakten können nun Regelsysteme angegeben werden, die zum Beispiel Anfragen der folgenden Art beantworten können:



Das beschriebene Beispiel wird in einer frei verfügbaren Version der erwähnten Programmiersprachen implementiert werden, so dass sich Interessierte auch nach dem Kurs mit der Materie beschäftigen können.

Zielgruppe:

Dieser Kurs wendet sich an alle Schüler/innen, die Interesse an der Problemlösung mittels Computern haben. Interessierte Teilnehmer/innen müssen zumindest mit einer beliebigen Programmiersprache vertraut sein, und haben über allgemeine Kenntnisse im Umgang mit Windows-Applikationen zu verfügen.

Kursleiter:

Univ.-Ass. Dipl.Ing. Markus Clermont studierte Informatik mit dem Schwerpunktbereich Software Engineering an der Universität Klagenfurt. Während des Studiums arbeitete er drei Jahre für den Zentralen Informatikdienst der Universität Klagenfurt und war in mehreren externen Projekten tätig.
Den Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit bildet die Fehlersuche in Endbenutzerprogrammen.