| Installation eines Alcatel Speedtouch(tm) USB Modems unter Linux |
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| Autor |
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Dieses HOWTO wurde von Alexander Griesser [http://www.tuxx-home.at] geschrieben. Die aktuellste Version dieses Dokumentes ist stets unter folgender Adresse zu finden: http://www.tuxx-home.at/HOWTO/. |
| Danksagung |
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Ich möchte hier im Speziellen Michael Wulz [pc_man@gmx.net]
danken, der mir freundlicherweise seinen ADSL-Anschluß inklusive Modem
für einige Stunden überlassen hat und somit die Grundlage für
dieses HOWTO geliefert hat, Danke! |
| Allgemeines |
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Die Installation dieses Modems erfordert einiges an zusätzlicher
Software. Zum einen benötigt man das (leider) binary-only verfügbare
Speedmanagment-Tool von Alcatel, den Treiber für das Modem, eine allgemeine
Bibliothek für die Kommunikation mit ATM-Geräten, sowie einen PPPoATM-
fähigen ppp-Dämon. Der Linux Kernel muss ebenfalls mit speziellen
Optionen neu übersetzt werden. Damit der Treiber automatisch beim
Anschluss des Modems an den Computer geladen wird, benötigt man noch
das USB-HotPlug Paket. |
| Disclaimer |
| Standard Disclaimers apply. |
| Benötigte Pakete | |
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Am einfachsten sollte es sein, wenn man sich ein Verzeichnis innerhalb des eigenen Home-Verzeichnisses anlegt, in das man dann alle anfallenden Dateien speichern kann. In weiterer Folge gehe ich also davon aus, dass die komprimierten Archive und Pakete alle innerhalb des selben Verzeichnisses liegen und nicht umbenannt wurden. |
| Vorbereiten des Kernels | |||||
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Es ist ratsam, immer die aktuellste stabile Kernelversion
zu verwenden, wenn man spezielle Treiber oder Anforderungen an den Kernel
hat. Beim Versuch, das SpeedTouch Modul unter Kernel Version 2.4.18 zu laden, trat
ein "Bad Instruction Pointer" auf. Ich hab das dann nicht
mehr näher verfolgt, aber mit einem Kernel der Version 2.4.16 funktioniert
es problemlos.
SMP Support im Kernel sollte deaktiviert werden, im Zusammenhang mit den
USB-Treibern gibts da derzeit noch einige Ungereimtheiten.
Zur Wahl des USB-HostControllers:
Dementsprechend muss dann natürlich nur noch der Treiber im Kernel
aktiviert werden, für den man auch Hardware bereitstellen kann.
Jetzt muss der Kernel nur noch übersetzt werden, die Module installiert
und man kann schon den ersten Testlauf mit dem neuen Kernel starten.
Für Informationen rund um das Kompilieren des Kernels möchte ich
hier auf das KERNEL-HOWTO [http://www.ldp.at/HOWTO/Kernel-HOWTO.html]
verweisen.
Unter Umständen ist das USB-DevFS schon standardmäßig gemountet. Das überprüft man am besten mit folgender Eingabe:
Wenn der Mountvorgang schon beim Systemstart durchgeführt werden soll, dann reicht es, einfach folgende Zeile in die Datei "/etc/fstab" einzufügen:
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| Installation des PPPoATM-fähigen pppd | ||||
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Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Installation des pppd.
Dieser Dämon ist bei jeder gängigen Distribution schon im Lieferumfang
enthalten, allerdings nur bei den wenigsten schon in einer ATM-kompatiblen Version.
Sollte die verwendete Distribution nicht über einen PPPoATM-fähigen
pppd verfügen, muss eine dem Paketmanagement entsprechende Version von
http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=23818 installiert werden.
Nach der Installation des pppd sollte man speziell darauf achten, dass die Datei
"/usr/lib/pppd/plugins/pppoatm.so" vorhanden ist; diese
Datei ist für den weiteren Verlauf unerlässlich.
Sollte dieses Device nicht existieren, dann muß es mit Hilfe von mknod oder MAKEDEV angelegt werden. Die Syntax für die beiden Befehle sieht so aus:
Abschließend ist nur noch die Datei "/etc/ppp/options" mit folgendem Inhalt zu füllen:
Wie unschwer zu erkennen ist, muss in den beiden Zeilen "name" und
"user" der String user@domain durch den Usernamen beim
Provider ersetzt werden. Wenn Jet2Web ADSL verwendet wird, dann reicht der Username aus. Bei
Inode allerdings ist auch noch als Domain "inode.at" anzugeben, womit dieser
String dann bei Inode Usern z.B. "user123@inode.at" lautet.
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| Kompilieren der SARlib | |
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Um das SpeedTouch Kernelmodul erfolgreich übersetzen zu können, müß zuerst die SARlib übersetzt werden. Dies gestaltet sich denkbar einfach, wie in folgender Box ersichtlich:
Der symbolische Link namens "sarlib" ist deshalb notwendig, weil in späterer Folge das SpeedTouch Kernelmodul nach einem Verzeichnis "../sarlib" suchen wird. Die Versionsnummer kann sich natürlich unterscheiden, zum Zeitpunkt als dieses HOWTO verfasst wurde, war die Version 0.2.4 der SARlib aktuell und auf der SARlib Website hat es auch längere Zeit schon keine Änderungen mehr gegeben. |
| Kompilieren des SpeedTouch Kernelmoduls | ||
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Die aktuellste Version des SpeedTouch Moduls war zum Erstellungsdatums dieses HOWTOs die Verison 1.5, auch hier hat sich schon einige Zeit nichts gravierendes mehr geändert. Entpacken, Kompilieren und Installieren folgt auch hier dem Standardschema:
Beim Kompilieren mit neueren Kernelversionen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit
Warnings bezüglich malloc.h auftreten, diese kann man aber
getrost ignorieren.
Unter Umständen können beim Starten von "depmod" Meldungen
bezüglich Unresolved symbols in speedtch.o auftreten, das
sollte uns aber nicht weiter kümmern. |
| Installation des HotPlug Mechanismus | |
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In den meisten Fällen sollte die Distribution über dieses Paket verfügen und dieses auch gleich richtig konfigurieren. Ist dies nicht der Fall, dann muss die Installation manuell durchgeführt werden. Die manuelle Installation der Pakete erfolgt abhängig vom verwendeten Paketmanager:
Natürlich ist es auch möglich, HotPlug selbst zu kompilieren. Nähere
Informationen dazu findet man dann im beiliegenden README-File. |
| Installieren des SpeedManagement Utilities | |
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Das Speedmanagement Utility kümmert sich auch um die Einträge für den Hotplug Mechanismus und besteht leider nur als binary -> Die Installation umfasst hier nur das Entpacken und anschließende Installieren des Utilities:
Auch hier ist bei neueren Versionen in der Datei /etc/hotplub/usb.usermap direkt nach dem ersten "0x0000" ein zweites "0x0000" einzufügen! |
| Anschließen des Modems an den USB | |
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Nun sollten alle Vorkehrungen getroffen sein, um einen ersten Versuch zu wagen, das Modem anzuschließen. Bei einwandfreier Konfiguration sollten die LEDs am Modem in folgendem Muster aufleuchten:
In der Datei "/var/log/messages" sollte dann z.B. folgender Output enthalten sein:
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| Starten des pppd, Testen der Verbindung |
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Nun ist es soweit, wir sollten uns mit Hilfe des pppd problemlos mit dem Provider verbinden können. Dazu gibt man einfach "pppd" auf der Kommandozeile ein und achtet auf etwaige Logmeldungen im Syslog bzw. in der Datei "/var/log/messages". Die Verbindung sollte nun bestehen bleiben. Infos zu Redial Scripts oder ähnlichem finden sich ebenfalls in dieser HOWTO-Sammlung. |
| Troubleshooting |
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Sollte das Modem trotz dieser Anleitung nicht zur Mitarbeit bewegt werden können, dann stehen auch noch diverse Online-Foren zur Verfügung, in denen man auftretende Probleme diskutieren kann. Dazu sollte man _AUSREICHEND_ Informationen (Fehlermeldungen, genaue Beschreibung dessen, was bereits gemacht wurde, etc. etc.) zusammentragen, um die Leute in diesen Foren mit wichtigen Informationen zu versorgen. Eine sehr gute österreichische Newsgroup ist z.B. at.linux. |